I N T E R E S S A N T E S

Was ist Resilienz?

Resilienz ist das "[...] Ausmaß der Widerstandskraft einer Person, die es ihr ermöglicht, negativen Einflüssen standzuhalten, ohne z. B. eine psychische Störung zu entwickeln; basiert auf der Beobachtung, dass auch bei starker Belastung meist nur eine Minderheit der Betroffenen eine Störung entwickelt. Widerstandsfähigkeit gegenüber psychosozialem Stress: s. Hardiness; Gegensatz Vulnerabilität*."

Pschyrembel (2009) S. 688.



Der Mensch hat die Fähigkeit, sich nach Krisen selbstregulativ aufzubauen. Er kann sich reaktiv, (auch) mit der störenden Krisenerfahrung, weiterentwickeln. Jeder Mensch ist ständig im Umbau und in Erneuerung; er verändert sich konsequent, ist wandelbar und "im Fluss". Resilienten Menschen ist es möglich sich rasch, unverzüglich und angemessen an die aktuelle Situation anzupassen. Sie können dynamisch auf Umwelteinflüsse reagieren und im Anschluss (wieder) in ihre Balance zurückfinden. Sich resilient verhaltende Menschen erneuern sich prozesshaft. Sie greifen auf alte Erfahrungen zurück, transformieren neue (krisenhafte) und organisieren sie in dauerhaft stabile (Über) Lebensformen um. Das macht sie widerstandsfähig.

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Anke Andrea Eckert: Elbe: Wasserspiegelung: Wittenberg: 2017