I N T E R E S S A N T E S

Was ist Resilienz?

Resilienz ist das "[...] Ausmaß der Widerstandskraft einer Person, die es ihr ermöglicht, negativen Einflüssen standzuhalten, ohne z. B. eine psychische Störung zu entwickeln; basiert auf der Beobachtung, dass auch bei starker Belastung meist nur eine Minderheit der Betroffenen eine Störung entwickelt. Widerstandsfähigkeit gegenüber psychosozialem Stress: s. Hardiness; Gegensatz Vulnerabilität*."

Pschyrembel (2009) S. 688.



Der Mensch hat die Fähigkeit, sich nach Krisen selbstregulativ aufzubauen. Er kann sich reaktiv, (auch) mit der störenden Krisenerfahrung, weiterentwickeln. Jeder Mensch ist ständig im Umbau und in Erneuerung; er verändert sich konsequent, ist wandelbar und "im Fluss". Resilienten Menschen ist es möglich sich rasch, unverzüglich und angemessen an die aktuelle Situation anzupassen. Sie können dynamisch auf Umwelteinflüsse reagieren und im Anschluss (wieder) in ihre Balance zurückfinden. Sich resilient verhaltende Menschen erneuern sich prozesshaft. Sie greifen auf alte Erfahrungen zurück, transformieren neue (krisenhafte) und organisieren sie in dauerhaft stabile (Über) Lebensformen um. Das macht sie widerstandsfähig.



Mir ist es ein Bedürfnis, mich fortwährend und kontinuierlich weiterzubilden. Aktuell befinde ich mich, neben anderen kleineren Weiterbildungen, in der Ausbildung für Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung mit den Schwerpunkten Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung. Das zu erwerbende Zertifikat ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) anerkannt.
"Die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die ein Forum bildet für Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und für Vertreterinnen und Vertreter anderer Berufsgruppen, die im psychotherapeutischen, medizinischen, pädagogischen und beratenden Rahmen mit Menschen mit Traumafolgestörungen arbeiten."



Unsichtbar-schattenhafte Lebenspuren können hinterlassen werden durch:


Ungewollte Kinderlosigkeit...

Fehlgeburt (ohne und mit Kürettage)... Komplikation in der Schwangerschaft... Frühgeburt... Komplikation unter der Geburt... Sternenkinder... Schmetterlingskinder... Engelskinder... ein tot geborenes Kind... ein früh verstorbenes Kind....

Schwangerschaftsabbruch... .


Die Gestaltungstherapie/Klinische Kunsttherapie kann ein Angebot für Sie sein, bereits Erlebtes (neu) wahrzunehmen und prozesshaft zu bearbeiten. Die Arbeit kann Trauer- und oder Abschiedsprozesse unterstützen. Hinter der Bearbeitungsabsicht liegt das Ziel, wieder Zugang zu eigenen Ressourcen zu erhalten. Dabei ist es unerheblich, wie lange das Ereignis zurückliegen mag... . Mein Angebot richtet sich an betroffene Frauen und Mütter, Männer und Väter, Angehörige und Nahestehende.

Siehe Reiter: "Therapie".


Foto:

1: Anke Andrea Eckert: Elbe: Wasserspiegelung: Wittenberg: 2017.

2: Anke Andrea Eckert: Steinrelieff: A Haza Bölcse: Ungarn: 2012.

3: Anke Andrea Eckert: Skulptur: London: Highgate Cemetery/Camden 2015.